18. Januar 2016

Zusammenarbeit in Revit

Wenn wir heute über BIM reden, sollten wir von Anfang an unser Hauptaugenmerk auf eine erfolgreiche, einfache und sichere Zusammenarbeit legen.

Doch wenn wir uns schon eine Zusammenrabeit in Revit über Bürogrenzen anschauen, stoßen wir auf eine Menge Probleme. Gerade für KMU's wird es hier richtig eng. Wer hat schon Lust einen eigenen Revit Server aufzusetzen und auch vernünftig zu warten.
Sicherlich ist es möglich das ganze zu realisieren. Aufwand, Fehlersuche, Sicherheit und Verfügbarkeit fordern jedoch seinen Preis, und halten uns von der eigentlichen Arbeit ab.

Die Zeiten von Dropbox und ähnlichen Produkten gehören der Vergangenheit an. Ob eine VPN Verbindung die Probleme löst, muss jeder selber entscheiden.

Seit einiger Zeit gab es für den amerikanischen Markt schon das Autodesk Produkt "A360 Collaboration for Revit". Leider gab es zu keiner Zeit eine aussage, ob dieses Produkt jemals in Europa zur Verfügung stehen würde. Als Neujahrs Geschenk hat uns nun Autodesk mit diesem Cloud Produkt auch in Deutschland beglückt.

A360 Collaboration for Revit ermöglicht es Revit Daten in der Cloud abzulegen, und somit allen Projektbeteiligten einen gemeinsamen Zugriff auf ein Datenmodell zu ermöglichen. Es ist somit möglich ohne jeglichen Aufwand eine Zusammenarbeit über Bürogrenzen zu ermöglichen.
Somit erfüllt dieses Produkt eigentlich alle unseren Anforderungen.

Wie alle Cloud Produkte von Autodesk, gibt es das ganze nur zur Miete. Also wahlweise für einen Monate, oder aber für ein Jahr oder mehr.

Weitere Infos gibt es auf folgender Autodesk Seite: A360-collaboration-for-revit (in Deutsch).
Hier könnt ihr auch gleich kaufen. Ein Händler ist nicht notwendig.

Ein Hauptaugenmerk gilt wie bei allen Firmen aus den USA, der Datensicherheit. Wie alle sicher wisst, hat der EuGH letztes Jahr das Safe-Harbor Abkommen gekippt. Entsprechende Infos hierzu findet ihr von Autodesk ebenfalls auf dieser Seite (in Englisch).

Fazit:
Wer nicht das Budget, Know How und Zeit für eine entsprechende IT-Infrastruktur hat, findet in diesem Produkt eine gute Alternative. Da das Produkt schon eine zeit lang in den USA am Markt ist, kann man davon ausgehen, das es ausgereift ist. Das lässt sich Autodesk natürlich entsprechend bezahlen. Da die Preise aus den USA mir schon bekannt waren, sind die € Preise kein Schock mehr für mich gewesen. Letztlich sollte dieser Kosten Faktor aber keine allzu große Rolle spielen, muss aber entsprechend berücksichtigt werden.

Vielleicht hat der Eine oder Andere schon Erfahrung damit sammeln können. Es würde mich freuen, wenn wir uns bei einem unserer RUG D-A-CH Treffend darüber austauschen könnten.

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