5. Juni 2015

Rückblick 3.RUG D-A-CH Treffen in Frankfurt/Main

Gastbeitrag von Franziska Herrmann

Am 02.06.2015 fand wie geplant das 3. RUG D-A-CH Treffen im Nord-West-Zentrum Frankfurt statt. Die Räume wurden uns freundlicher Weise vom Betreiber des NWZ zur Verfügung gestellt.

Frankfurt etabliert sich somit zur Hochburg für User-Treffen. Das bestätigen auch die 25 Teilnehmer, die größtenteils alle Treffen bisher besuchten. Dieses Treffen war auch das erste, das hauptsächlich auf Wunsch der Anwender stattfand.

Das Hauptthema an diesem Abend, die Neuerungen in Revit 2016, wurde mit Spannung von Allen erwartet. Nach Ende des Vortrages war die Ernüchterungen zu den Neuerungen in Revit 2016 vereinzelt doch groß. Einzig die neuen Features bei den Indizes und Revisionswolken löste Begeisterung aus. Die neue Render Engine von Autodesk scheint wohl nicht unbedingt gewollt zu sein. Viele nutzen doch die Vorzüge des Renderns in der Cloud. Andere Features wie der enorme Performance Zuwachs beim arbeiten und bewegen in den Ansichten wird, sich wohl erst noch in der Praxis beweisen müssen. Ob sich die vielen anderen kleineren Verbesserungen dazu antun, auf die neue Version zu wechseln wird sich noch zeigen.

Doch auch andere Problemfelder wurden diskutiert. Die geänderte Lizenzpolitik von Autodesk war ein weiterer Diskussionspunkt. Hier zeigte sich, das dieses Thema noch nicht angekommen ist. Autodesk und seine Händler tun gut daran, hier weitere Aufklärung zu leisten.

Auch bei einem weiteren Thema Zusammenarbeit mit Revit Server/A360 Collaboration for Revit wurde schnell klar, das vielen Usern dieses Thema noch nicht näher gebracht wurde. Schade ist auch, das seitens Autodesk Deutschland, hier noch keine Klarheit geschaffen wurde, wann dieser Service denn hier erhältlich ist.

Warum diese Treffen so wichtig sind, zeigte sich an zwei anderen Punkten:

  1. Wie kann ein vernünftiger Workflow bei der Durchbruchsplanung aussehen?
  2. Welche (BIM) Anforderungen hat ein Betreiber an ein Revit Modell?
Gerade zum letzten Punkt konnten wir uns die Meinung des Betreibers vom NWZ anhören. Heiß diskutiert wurde, ob die Bewehrungsangaben wichtig sind für den Betreiber, und somit in das Modell gehören.

Beide Themen zeigen aber, das hier noch viel Diskussionsstoff und Erklärungsbedarf besteht. Diese Themen werden uns sicherlich noch lange begleiten, und werden auf den nächsten Treffen sicherlich weitere Diskussionen nach sich ziehen.

Für das nächste Treffen im Herbst gab es schon ein paar Vorschläge. Unter dem Thema Tipps & Tricks werden anhand von Beispielen tägliche Probleme mit Revit und mögliche Lösungswege gezeigt.






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