7. November 2010

Revit Hardware

Früher oder später wird sich jeder mit dem Thema Revit und Hardware beschäftigen (müssen).
Der erste Blick gilt den Systemvoraussetzungen des Herstellers.
Hier kann man in etwa lesen, welche Hardware ein vernünftiges arbeiten ermöglicht.
Für mich persönlich war das aber nicht ausreichend. Viele Fragen blieben unbeantwortet.

  • Welche Grafikkarte muss es sein? Muss es eine aus dem High-, Mid- oder Low-End Bereich sein?
  • Welcher Prozessor mit welcher Taktung? Reicht ein Core, oder muss es ein Xeon sein?
  • Wie viel Arbeitsspeicher brauch ich wirklich?
  • Muss es ein 32bit oder 64bit Betriebssystem sein?
  • Welcher Monitor kommt in Frage? Reicht einer, oder doch zwei? Welche Auflösung? Welche Größe?
  • Was muss ich noch beachten?
Wie so oft bei einem so heiklen Thema wie Hardwareanforderung, war die Recherche sehr mühsam. 
So recht wusste keiner mir all diese Fragen zu beantworten. Zu unterschiedlich sind auch die einzelnen 
Anforderungen, um dieser Thematik gerecht zu werden. 
Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen meine Erfahrungen zu diesem Thema hier weiterzugeben.
Ich will hier keine Empfehlung für eine bestimmte Hardware geben, noch eine Rezension für irgendein Produkt/Firma schreiben. Diese Blogbeiträge sind lediglich meine Erfahrungen, und die Ergebnisse meiner Recherchen der letzten zwei Jahre. Damit sollte aber jeder in der Lage sein, eine für ihn vernünftige Entscheidung zu treffen, mit der er auch Leben kann. Letztlich ersetzt es auch nicht die Beratung in einem Fachgeschäft. Das setzt aber voraus, das ich die Anforderungen die aus der Software heraus kommen, auch genau kenne. 
Hier reichen die Angaben des Herstellers nicht aus. Diese Lücke versuche ich hier zu schließen.
In loser Folge werde ich in den nächsten Beiträgen die einzelnen Fragen beantworten.
Auch wenn ich im einzelnen auf spezifische Hardwareteile eingehe, beachtet aber bitte auch, das System im Ganzen muss zuallererst funktionieren. 
Deshalb ein Hinweis schon heute. Mit einem Rechner aus den Billigmärkten, wird man in der Regel keine Freude haben. Hier bleibt nur der Weg zu einem der Fachhändler für CAD Workstations.
Eine Faustregel sollte man auch noch beachten. Hardware ist nach zwei Jahren veraltet. Nach drei sollte sie eigentlich ausgetauscht werden. Das gilt zumindest im CAD/BIM Bereich. 
Bei all den technischen Betrachtung sollten wir aber immer auch eines nicht aus den Augen verlieren. Sicherlich ist die ein oder andere Hardwarekomponente auch noch ausreichend. Bedient wird die Hardware aber immer noch von Anwendern. Das ein oder andere Hardware Schmankerl erleichtert auch die Arbeit an diesen komplexen Systemen. Die Folgekosten für schlecht ausgestattete CAD Arbeitsplätze sind weit aus größer. Da ich CAD, und damit auch die veränderte Arbeitsplatzsituation, schon seit fast zwanzig Jahren am eigenen Körper erfahren habe, kann ich nur jedem empfehlen, diese Thematik nicht zu weit von sich zu schieben. Ein kurzer Blick in die Bildschirmarbeitsplatzverordnung hilft hier sicherlich.
Im nächsten Beitrag geht es um einen der wichtigsten (und teuersten) Hardwarekomponenten, der Grafikkarte.

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